Flexkleber light

Mehr drin trotz gleicher Füllmenge

Formel-Pro Flexkleber light besteht aus einer einzigartigen Leicht-Füllstoffkombination, basierend auf Nanotechnologie. Das macht ihn nicht nur geschmeidig, flexibel und leicht zu verarbeiten, sondern auch extra ergiebig. Neben den üblichen Untergründen eignet er sich auch für Zement- und Kalkzementputze, Mauerwerk, alte Keramikbeläge und ebene Holzuntergründe wie Holzspanplatten, OSB-Platten usw., Metalluntergründe (im Innenbereich) und festhaftende PVC-Beläge. Vor der Verlegung von Fliesen und Platten können damit unebene Wand- und Bodenflächen ausgeglichen werden. Formel-Pro Flexkleber light ist staubarm – das bedeutet: weniger Staubentwicklung beim Öffnen, Ausschütten und Anrühren, was die Gesundheit des Verarbeitenden schont. Die mögliche Kleberbettdicke beträgt 1 bis 10 mm.

  • Besonders ergiebig dank geringer Rohdichte
  • Gut haftend auf allen bauüblichen Untergründen
  • Staubarm beim Verarbeiten

Artikel-Nr.: Artikelbezeichnung Größe/Gebinde
1388421 Flexkleber light 15 KG
Formel-Pro Fliesenkleber sind spezielle Trockenmörtel-Mischungen, die eigens zum Verlegen von Steingut-, Steinzeug- und Feinsteinzeugkeramik an Wand und Boden innen und außen entwickelt wurden. Als Untergründe eignen sich Zement-Estriche, angeschliffene Anhydrit- bzw. Gips-Fließestriche, Zementputze, Beton, Heiz-Estriche, Gussasphalt (im Innenbereich), Gipskarton- und Gipsfaserplatten, Gipsdielen und Gipsputze. Sämtliche Formel-Pro Fliesenkleber sind standfest, weshalb kein Verkeilen erforderlich ist. Die beiden Flexmörtel erfüllen die gleichnamige Richtlinie der Deutschen Bauchemie e. V. sowie die Klassifizierung C2 TE S1 nach DIN EN 12004.

Bestandteile

Trockenmörtelmischung mit speziell abgestimmter Füllstoffkombination.

Eigenschaften

  • Mit einzigartiger Leicht-Füllstoffkombination und Nanotechnologie.
  • Hohe Ergiebigkeit durch Verwendung spezieller Additive und einer einzigartigen Füllstoffkombination.
  • Plastischer und geschmeidiger Mörtel, der leicht mit Spachtel bzw. Traufel aufgebracht werden kann.
  • Spannungsarm aushärtend, die Mörtelschicht kann bis zu einer Schichtdicke von 10 mm im Dünn-sowie im Mittelbettverfahren aufgetragen werden.
  • Hoch standfest, dadurch einfaches und schnelles Arbeiten.
  • Verformungsfähig, gleicht Spannungen infolge von Temperaturschwankungen im Untergrund aus.
  • Staubarm, weniger Staubentwicklung vom Öffnen, Ausschütten und Anrühren.
  • Sehr emissionsarm – GEV EMICODE EC1 plus.
  • Chromatarm.
  • Entspricht der Richtlinie Flexmörtel der Deutschen Bauchemie e. V. sowie C2 TE S1 nach DIN EN 12004

Lagerung

12 Monate
Trocken, nicht dauerhaft über +30 °C lagern. Unter diesen Umständen wird die Mindest-Lagerfähigkeit erreicht.

Lieferform

Kraftpapiersack à 15 kg mit Polyethylen-Einlage

Anwendung

  • Für innen und außen.
  • Für Wand und Boden.
  • Für alle Untergründe: Zementestriche, angeschliffene Anhydrit- bzw. Gipsfließestriche, Beton, Betonfertigteile, Porenbeton, Heizestriche, Gipskarton, Gipsfaserplatten, Trockenestriche, Magnesitestriche, Gussasphalt (nur im Innenbereich), Dämmstoffplatten, Gipsdielen, Gipsputze, Zement- und Kalkzementputze, Mauerwerk, alte Keramikbeläge und ebene, tragfähige Holzuntergründe wie Holzspanplatten, OSB-Platten usw., Metalluntergründe (nur im Innenbereich), festhaftende PVC-Beläge.
  • Für alle keramischen Beläge im Dünn- oder Mittelbettverfahren: Steingutfliesen, Steinzeugfliesen, Feinsteinzeugfliesen, Porzellanmosaik, Glasmosaik, Glasfliesen, Ziegelfliesen und Cotto.
  • Zum Ausbessern und Ausgleichen unebener Wand- und Bodenflächen (z. B. Mauerwerk, Zementputz, Estrich) vor der Verlegung von Fliesen und Platten.
  • Für großformatige Fliesen geeignet.

Untergrund

Zementestriche
Anhydritestriche
Gips-Fließestriche
Beton
Betonfertigteile
Heizestriche
Porenbeton
Trockenestriche
Gipsfaserplatten
Gipskartonplatten
Gussasphalt
Magnesitestriche
Dämmstoffplatten
Gipsdielen
Gipsputze
Kalkzementputze
Mauerwerk
Zementputze
Alte Wand- und Bodenfliesen
Holzspanplatten
OSB-Platten
PVC
Metall
Der Untergrund muss fest, sauber und tragfähig sein. Ölflecken, haftungsmindernde Oberflächen und Verunreinigungen sorgfältig entfernen. Zur Verlegung von keramischen Fliesen und Platten muss der Untergrund nach DIN 18 202 flucht- und lotrecht sein. Bei der Verlegung im Außenbereich muss der Untergrund ein Gefälle von mind. 1,5 % aufweisen. Putzuntergründe müssen vom Putzhersteller für die Verlegung von Keramik freigegeben und für den vorgesehenen Nutzungsbereich geeignet sein. Kleinflächige Untergrundunebenheiten vor der Verlegung mit Formel-Pro Flexkleber light (bis 10 mm) ausgleichen. Holzdielenböden vor der Verlegung mit Formel-Pro Ausgleichsmasse Multi ausgleichen. Um nachträgliche übermäßige Randabsenkungen zu vermeiden, bei vorhandenen Verformungen von Estrichen auf Trennlage oder Dämmung durch ungleichmäßige Austrocknung („Schüsseln“) bitte vor der Durchführung von Ausgleichsarbeiten oder Fliesenverlegung technische Beratung anfordern. Stark saugende Zementuntergründe und Porenbeton mit Formel-Pro Haft- & Schutzgrundierung, 1:1 mit Wasser verdünnt, grundieren. Angeschliffene Anhydrit- bzw. Gipsfließestriche sowie gipshaltige Untergründe und Gussasphaltestriche im Innenbereich mit unverdünnter Formel-Pro Haft- & Schutzgrundierung grundieren. Magnesitestriche mit einer Spezialgrundierung für nicht saugende Untergründe grundieren. Alte PVC-Beläge müssen fest am Untergrund haften, entfettet und angeschliffen sein. PVC-Beläge müssen anschließend mit einer Spezialgrundierung nach Herstellervorgaben grundiert werden. Metallische Untergründe, z. B. Stahl, Aluminium, im Innenbereich ohne Nassbelastung müssen biege- und schwingungssteif angebracht sein. Der Untergrund muss frei von Rost und Fett sein und mit einer Spezialgrundierung grundiert werden. Holzspanplatten bzw. OSB-Platten dürfen einen Feuchtigkeitsgehalt von höchstens 10 % haben. Die Holzspanplatte (V100) oder OSB-Platte muss am Boden mindestens 25 mm, an der Wand mindestens 19 mm dick und mit einem Schraubenabstand von maximal 40 cm auf der Unterkonstruktion befestigt sein. Die Randfuge muss mindestens 8 mm betragen. Die Stöße der Holzspanplatten müssen verleimt sein. Spezial-/Grundierungen trocknen lassen. Frisch eingebaute, beheizte und unbeheizte Zementestriche dürfen nicht mehr als 4 %, Anhydrit- bzw. Gipsestriche nicht mehr als 0,5 % Restfeuchtigkeitsgehalt (Messung mit CM-Gerät) aufweisen.

Verarbeitung

Anmachen des Verlegemörtels:
  1. Anmachwasser (siehe Tabelle) in ein sauberes Arbeitsgefäß geben. Anschließend Pulver zugeben und mit geeignetem Rühr- oder Mischwerkzeug als Aufsatz auf eine Bohrmaschine zu einem plastischen, knollenfreien Mörtel anrühren.
  2. Formel-Pro Flexkleber light ca. 3 Minuten reifen lassen. Danach nochmals kurz aufrühren.


Ausgleichen von Unebenheiten:
  1. Der Mörtel kann in der üblichen Arbeitstechnik - Aufziehen mit der Glättekelle - verarbeitet werden. Kleine Ausbrüche können mit der Stahlkelle, größere Flächen mit der Richtlatte waagerecht und senkrecht abgezogen werden.
  2. Die Ausgleichsspachtelung kann an der Wand nach ca. 5 Stunden mit Fliesen belegt werden, am Boden nach ca. 24 Stunden.


Fliesen verlegen:
  1. Zunächst mit der glatten Seite der Stahlkelle eine dünne Kontaktschicht auf den Untergrund aufkratzen.
  2. Danach mit der Zahntraufel auf die frische Kontaktschicht Mörtel aufkämmen. Das Kleberbett möglichst in einer Richtung aufbringen. Nur so viel Mörtel aufkämmen, wie innerhalb der klebeoffenen Zeit mit Fliesen belegt werden kann. Prüfung der klebeoffenen Zeit mit Fingerkuppentest.
  3. Fliesen und Platten mit leicht schiebender Bewegung im Kleberbett ansetzen und ausrichten

Einstufung lt. CLP-Verordnung

Formel-Pro Flexkleber light ist gemäß CLP-Verordnung eingestuft und gekennzeichnet, siehe Sicherheitsdatenblatt.

Technische Daten

Technische Daten Klassifizierung
Aushärtezeit
begehbar nach ca. 8 h
verfugbar nach ca. 8 h
voll belastbar nach ca. 24 h
Aushärtezeit Hinweis
Auf schwach saugendem Untergrund. Bei +23 °C und 50 % relativer Luftfeuchtigkeit. Höhere Temperaturen verkürzen, niedrigere Temperaturen verlängern diese Zeiten.
Begehbar nach
ca. 8 Stunden
Ergiebigkeit
15 kg sind ausreichend für ca.:
4 mm Zahnung: 16,6 m²
6 mm Zahnung: 11,5 m²
8 mm Zahnung: 8,3 m²
10 mm Zahnung: 7,1 m²
Farbe
Grau
Gewicht
15 kg
Klebeoffene Zeit
ca. 30 Minuten
Klebeoffene Zeit Hinweis
Bei + 23 °C und 50 % relativer Luftfeuchtigkeit. Höhere Temperaturen verkürzen, niedrigere Temperaturen verlängern diese Zeiten.
Kleberbettdicke
von 1 bis 10 mm
Material
Trockenmörtelmischung mit speziell abgestimmter Füllstoffkombination
Reifezeit
ca. 3 Minuten
Temperaturbeständigkeit
-30 bis +80 °C
Verarbeitungshinweis
Elastische Fugen
Bei der Anordnung von Fugen gelten die zuständigen Merkblätter des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes.

  • Nicht bei Temperaturen unter +5 °C und über +25 °C, bei starker Wärme und Windeinwirkung verarbeiten.
  • Beim Verlegen von Fliesen auf Heizestrichen sind die konstruktiven Vorgaben der DIN 4725-4 sowie das ZDB-Merkblatt „Keramische Fliesen und Platten, Naturwerkstein und Betonwerkstein auf beheizten zementgebundenen Fußbodenkonstruktionen” zu beachten.
  • Bei saugfähigen Untergründen verkürzt sich die klebeoffene Zeit (Empfehlung: Grundieren mit Formel-Pro Haft- & Schutzgrundierung)
  • Bereits anziehenden Formel-Pro Flexkleber light nicht mit Wasser verdünnen oder mit Trockenpulver mischen.
  • Bei der Verlegung von Bodenbelägen im Außenbereich ist Formel-Pro Flexkleber light im kombinierten Verfahren (Buttering-Floating) zu verwenden
  • Bei Verwendung von Formel-Pro Flexkleber light zur Verlegung von Keramik im Schwimmbecken ist bis zur Wasserbefüllung eine Aushärtezeit von mind. 7 Tagen einzuhalten.
  • Bei der Verlegung von Glasmosaik im Schwimmbecken nur vorderseitig papier- oder vorderseitig folienverklebtes Glasmosaik einsetzen, flexibilisierenden Zusatz gemäß Herstellervorgaben beimischen.
  • Durchscheinendes Glasmosaik wirkt bei der Verlegung mit Formel-Pro Flexkleber light etwas dunkler.
  • Glasfliesen mit einer Reaktionsharzbeschichtung auf der Verlegeseite dürfen mit Formel-Pro Flexkleber light nur verlegt werden, wenn die Beschichtung alkalibeständig ist.
  • Um bei Mosaikbelägen später eine ordnungsgemäße, fleckenfreie Verfugung sicherstellen zu können, ist es notwendig, dass der Verlegemörtel aus den Fugenkammern, auch bei vorderseitig papierverklebtem Mosaik, gleichmäßig tief entfernt wird.
  • Bei Verlegung von Fliesen und Platten an Fassaden ist die DIN18 515-1 „Außenwandbekleidungen” zu beachten.
  • Verschmutzte Keramik und Werkzeuge unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen, im angetrockneten Zustand nur mechanisches Abschaben möglich.
Verarbeitungstemperatur
+5 bis +25 °C
Verarbeitungszeit
ca. 90 min
Verarbeitungszeit Hinweis
Bei +23 °C und 50 % relativer Luftfeuchtigkeit. Höhere Temperaturen verkürzen, niedrigere Temperaturen verlängern diese Zeiten.
Verbrauch
ca. 0,8 kg Trockenpulver/m² und mm Kleberbettdicke
4 mm Zahnung: 0,9 kg/m²
6 mm Zahnung: 1,3 kg/m²
8 mm Zahnung: 1,8 kg/m²
10 mm Zahnung: 2,1 kg/m²

Oberflächenrauigkeit des Untergrunds und Rückseitenprofilierung der zu verlegenden Keramik sind neben der Größe der Fliesen ausschlaggebend für den Mörtelverbrauch. Die Angaben beziehen sich auf die Verlegung von leicht profilierten Steingut- oder Steinzeugfliesen auf einem Kalkzementputz oder Zementestrich.
Wasserbedarf
ca. 7,6 Liter/15 kg
Hinweis Formel-Pro Flexkleber light enthält Zement. Zement reagiert mit Feuchtigkeit oder Anmachwasser alkalisch; deshalb sind Hautreizungen bzw. Verätzungen von Schleimhäuten (z. B. Augen) möglich. Gefahr ernster Augenschäden, deshalb Augenkontakt und längerfristigen Hautkontakt vermeiden.
Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren.
Bei Berührung mit der Haut beschmutzte Kleidung sofort ausziehen und Haut sofort mit viel Wasser und Seife abwaschen. Geeignete Schutzhandschuhe (z. B. nitrilgetränkte Baumwollhandschuhe) und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen.
Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

Giscode: ZP1

Produktdatenblatt

  • Anwendung
  • Bestandteile
  • Eigenschaften

Sicherheitsdatenblatt

  • Gefahrenhinweise
  • Zusammensetzung
  • Erste-Hilfe Maßnahmen

Leistungserklärung

  • Kenncode
  • Verwendungszweck
  • Harmonisierte Norm
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